Mentoring

Mentoring –  „Neues lernen, erfahren“

ist eine Initiative der Vorarlberger Ärztekammer, der sich erfahrene Ärzte angeschlossen haben. Wir möchten unsere Erfahrungen insbesonders KollegenInnen zugute kommen lassen, die sich für eine Praxis im Bregenzerwald interessieren u/o eine Praxis gründen möchten!

Dr. Guntram Hinteregger
Arzt für Allgemeinmedizin, Notarzt
6861 Alberschwende, Hof 579
Tel. +435579 4212
praxis@hinteregger.at
www.hinteregger.at

Dr. Rudolf Rüscher
Arzt für Allgemeinmedizin, Sportarzt, Notarzt
Fliegerärztlicher Sachverständiger Class I
6866 Andelsbuch, Hof 368a
Tel. +435512 2317
praxis@dr-ruescher.at
www.dr-ruescher.at
www.aeromedical-examiner.eu

Lehrpraxen im Bregenzerwald

die Lehrpraxis als eine der wichtigsten Ausbildungsstrukturen für die Allgemeinmedizin:

Dr. Guntram Hinteregger
Arzt für Allgemeinmedizin, Notarzt
6861 Alberschwende, Hof 579
Tel. 05579 4212
praxis@hinteregger.at
www.hinteregger.at

Dr. Rudolf Rüscher
Arzt für Allgemeinmedizin, Sportarzt, Notarzt
Fliegerärztlicher Sachverständiger Class I
6866 Andelsbuch, Hof 368a
Tel. +435512 2317
praxis@dr-ruescher.at
www.dr-ruescher.at
www.aeromedical-examiner.eu

 

Guidelines / Links

Links:

Handbuch für die Lehrpraxis KPJ und AM Turnus neu, verfaßt von Dr. Herbert Bachler u. Dr. Christoph Fischer
http://ordinationfischer.at

Was ist CIRSmedical?
Die Buchstaben „CIRS“ stehen für Critical Incident Reporting-System, ermöglicht wechselseitiges Lernen aus sicherheitsrelevanten Ereignissen wie Beinahefehlern, kritischen Ereignissen, Fehlern und Risiken im Gesundheitswesen.  
www.cirsmedical.at

EBM – Guidelines  –  das gesamte Fachwissen
der allgemeinmedizinisch-internistischen Grundversorgung
(ein „neues“ App ist in Vorbereitung)
https://www.ebm-guidelines.at

Kurzleitlinien für Ärztinnen und PatientInen
www.iwimed.at
kostenlose Registrierung über die Homepage!
(ist geplant als Weiterentwicklung der EBM-Guidelines ,
auch zur Implemention in App Anwendungen angemacht)

Evidenzbasierte schweizer Leitlinien zu diversen Krankheitsbildern: https://www.medix.ch

Interaktive kanadische Seite mit Empfehlungen zur Reduktion von Polypharmazie im Alter: http://medstopper.com

NEJM Journal Watch
aktuelle Arbeiten und Studienergebnisse: über die Suchfunktionen können die Top-arbeiten /Rankingliste aller Fachgebiete abgerufen werden!

 

Risikorechner

 

FRAXFRAX® ist ein Werkzeug, das entwickelt wurde, um das Frakturrisiko von Patienten zu evaluieren. Es basiert auf individuellen Patienten-Modellen, welche Risiken miteinbeziehen, die sich einerseits aus klinischen Risikofaktoren, andererseits aus der Knochendichte am Schenkelhals ergeben.

CHADS-2 Score    Vorhofflimmern: Antikoagulieren mit Syndrom oder ASS?
Es gilt das Schlaganfallsrisiko gegen das Blutungsrisiko abzuwägen

Wells-Score PE   Risikoscore für Lungenembolie (PE) nach Wells
Zum ausreichend sicheren Ausschluss einer LE muss die Wahrscheinlichkeit <1% sein. Ein negativer D-dimer verringert die Vortestwahrscheinlichkeit auf ein Zehntel.
Bei einem Wells-Score >1 ist der D-dimer wert nicht mehr ausreichend, sondern ein HR-CT zu veranlassen.

Wells-Score DVT  Klinischer Risikoscore für tiefe BV Thrombose

Arriba Score   eine individuelle Risikoprognose für Herzinfarkt und Schlaganfall :  das SW Programm muß heruntergeladen werden.

PHQ-9 = Fragebogen mit 9 Items zum Screenen auf Depression

GAGE – Test im Rahmen einer Anamnese zum Aufdecken pathologischen
Alkoholkonsums mit nur 4 Fragen (Online Test – englisch)

Centor Score  – Risikorechner Halsschmerzen. Anhand der Kriterien Alter,
Lymphknoten/Beläge der Tonsillen, Husten und Fieber < 38 Grad ermitteln Sie
die Wahrscheinlichkeit einer Streptokokkenangina.

NIH Stroke Scale/Score (NIHSS)

Mean Arterial Pressure (MAP)  – berechnet den mittleren arteriellen Druck

Creatinine Clearance  – berechnet die Creatininclearance (Cockcroft-Gault Formel) mit Geschlecht, Alter, Kreativen und BMI

Offene Vertragsarztstellen

VertretungsärzteInnen für mehrere Praxen im Bregenzerwald gesucht!

Die Gemeinde Warth sucht einen/eine engagierte/n Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin für die Wintersaison 2018/19Verlängerung für weitere Saisonen möglich).

Infrastruktur ist vorhanden, Form der Anstellung bzw. selbständigen Tätigkeit wird imEinzelfall vereinbart. Notfallmedizinische Ausbildung von Vorteil. Wir freuen uns auf Sie!

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf:Gemeinde Warth, Bgm. Stefan Strolz, Warth 32, A-6767 Warth, www.gemeinde-warth.com

Anfragen sowie Information:        info@wälderdoc.at

take home message

FB Veranstaltungen der „waelderdoc s“ :

BORRELIOSE   Symposium KH Feldkirch, am 29.05.2019

Oberärztin Dr. Nina Häring 👩‍⚕️von der Dermatologie am LKH Feldkirch gibt folgenden Tipp: „Neben der raschen Entfernung der Zecke nach dem Stich empfiehlt es sich, die Stichstelle für einen Zeitraum von 30 Tagen nachzubeobachten. Bei Auftreten eines Erythema migrans („Wanderröte“) sollte eine orale Antibiotika-Therapie für 14 Tage erfolgen, um ein Fortschreiten der Borrelieninfektion zu verhindern“.
Wer mehr zum Thema wissen möchte: https://bit.ly/2HODdEG

noch ergänzend ein paar Facts:
– die Zecke muß 24-36 h Kontakt haben um Borrelien zu übertragen
– 30% der Zecken tragen Borrelien, aber Übertragung trotzdem selten!
– bei Kindern können auch grippeartige Symptome auftreten +
multiple Erythema migrantia
– Diagnostik Neuroborreliose: Lumbalpunktion notwendig
– Diagnostik Borrelienarthritis:  Gelenkspunktat keine Aussage möglich
– akute Radikulitis im Borrelien-Spätstadium:  DD Discusprolaps
(nächtliche segmentale brennende Schmerzen, innerhalb v. 1-4 Wo
in 3/4 der Fälle neurologische Ausfälle)
– Facialisparese, auch bilateral (auch andere Hirnnerven)
– Verdacht f. Neuroborreliose: spastisch ataktische Gangstörung!
Labor:  Serologie, 2 stufige Testung (Elisa + Immunblot)
<30 Tagen nach Infektion: IGM + IGG positiv
>30 Tagen nach Infektion: IGG positiv
aber: IGM kann auch über Jahre positiv bleiben!!
WICHTIG:  keine Testung bei unspezifischer klinischer Symptomatik
     keine Testung bei Erythema migrans
     keine Testung zur Verlaufskontrolle
Aus der Serologie  keine Aussage über  Aktualität der Erkrankung
möglich – nur im Einklang mit der Klinik!

8.Tagung der VGAM
„Kritische Allgemeinmedizin“
v. 23.3.2019 :
alle Vorträge sind auf der Homepage
der VGAM http://www.vgam.at
als pdf nachzulesen!!!

 

„KINDERTRAUMATOLGIE“                Rudolf R.
TRAUMALOUNGE  am 13.12.2018
„KADI Verletzungen“ beim Kind:
– instabile Fraktur des Condylus rad. humeri
– Radiuskopfluxation
– Dislocation der supracondyl. Humerusfraktur
– Grünholzfraktur der prox. Tibiaepiphyse
– Fraktur des medialen Malleolus
AUVA/Ischepp – Kindertrauma

 

Fortbildung Influenza – Was Mediziner wissen sollten
Margarete Lang-Tschirf                                  01.12.2018

Kriterien für die Diagnose Influenza
Plötzliche Erkrankungsbeginn, Fieber >38 Grad C, kalte Jahreszeit
plus 2 der folgenden Symptome:
keine Rhinitis, Muskel und Gliederschmerzen, trockener Husten, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Heiserkeit, Kopfschmerzen, (Halsschmerzen)
wenn sich der Pat innerhalb von 24-48h nach Symtombeginn beim Arzt vorstellt, Beginn mit Neuramidasehemmer, lt Studien Verkürzung der Krankheitsdauer um durchschnittlich 3d
Wichtigkeit der Grippeimpfung für medizinisches Personal wurde betont, Empfehlung für tetravalenten Impfstoff

 

Vortrag ASTHMA und DIABETES v. 21.03.2018   (Margarete Lang-Tschirf)

Vortrag Asthma:
Astmatherapie ist immer ein step up/step down lt. Stufenschema 1-5
ICS so lange bis unter Kontrolle und dann ganz langsam zurück.
Die Indikation für eine Anti IL-5 Therapie ist ein schweres eosinophiles Asthma, dass unter ICS nicht kontrollierbar ist.
Durch Anti IL-5 Therapie deutliche Reduktion der jährlichen Exacerbationen, und ggf auch Reduktion der ICS möglich, auch unter Anti IL-5 Therapie keine Beschwerdefreiheit.
Anmerkung von Prim. Cerkl: Compliance für ICS oder system. Kortison hinterfragen, wirklich therapieresistentes Asthma?
Vortrag Diabetes:
Screening von Pat mit Diabetes va. Alter über 45a und BMI über 25 und nü BZ über 100
Empfehlung für Durchführung eines OGTT
Monotherapie mit Metformin wird im Laufe der Jahre zu wenig (5a Follow up) und dann meist Kombination anderem OAD nötig.
diabet. Jahresuntersuchung: Füße, Augen, Fette, RR und BZ, wichtig auch immer wieder Lifestylemodifikation/Ernährungsberatung im Verlauf
wenn durch OAD BZ Werte nicht gut eingestellt sind,
BOT : Kombination von OAD und Basalinsulin (Beginnschema und dann Adaptierung)
BMI <26 6IE morgens, BMI </gleich 30 8IE morgens, BMI <30 12IE morgens
neues zu SGLT-2 Hemmer
gute Wirkung bei jungen, adipösen Pat., auch Durchbrechung der Insulinresistenz möglich und damit verbundene Reduktion der Insulintherapie
Pat mit kardiovaskulären Risiko profitieren von einer Therapie mit SGLT -2 Hemmer, da in Studien nachgewiesen wurde, dass die kardiovaskuläre Mortalität signifikant gesenkt wird.
CAVE: nur Typ II DM, normoglykämische diabetische Ketoazidose

 

Überblick über die verschiedenen Asthma – und COPD 
Inhalatoren  / Dr. Andrea Keckeis, Pulmonologin, Bludenz     31.1.2018
Der größere Teil der Patienten welche Inhalatorien verwenden,
können diese Therapie nicht richtig durchführen.
Es sollten die Patienten  in den Ordinationen praktisch geschult werden,
z.B. wie folgend anleiten und üben:
– vollständig ausatmen und die Luft kurz anhalten
– das Mundstück in den Mund nehmen und mit den Lippen fest umschließen
– langsam und tief einatmen und gleichzeitig den Sprühstoß mit der Hand  auslösen (d.h. den Metallbehälter nach unten drücken)
– den Kopf während der Einatmung optimalerweise waagrecht oder leicht nach hinten neigen
– die Luft 5–10 Sekunden anhalten, bevor wieder ausgeatmet wird, um das Medikament in den Lungen zu behalten
– langsam ausatmen (durch die Nase oder mittels Lippenbremse – nicht in das Dosieraerosol!)
Allen  Patienten, die Probleme mit der Atemkoordination haben, sollten Spacer ergänzend verschrieben werden.

OGF Wintertagung  „umgeknöchelt“
Dr. Margarete Lang-Tschirf               1.12.2017

1. bei jedem Pat. der überknöchelt, sollte die Unterscheidung zwischen kompliziert und einfach erfolgen – kompliziert ist meist mit Beteiligung der Syndesmose und einfach ohne Beteiligung.
Follow – up Untersuchung nach 4-7 Tagen!
mit Beurteilung : Kann der Pat auf das Bein auftreten?
Squeze-Test/ Frick Test/ Verschiebetest Fibula-Tibia positiv?
wenn bei Follow up Untersuchung immer noch Tests positiv und für Pat kein Auftreten möglich, Wahrscheinlichkeit von Syndesmosenbeteiligung sehr hoch!
 2. bei chronischen Instabilität unbedingt Physiotherapie
und Trainingsanleitung wichtig!
(Erlernen Propriozeption und Vermeidung von Senkfuß, Gangbild!)

 

Kongreßtage Orthopädie 
Dr.Rudolf Rüscher

Wirbelsäule im Fokus     17.11.17
Orthopäd.Spital Speisung, Wien
Lumboischialgie in der Ordination: nach DD
Ausschöpfen der konservativen Therapiemethoden
z.B. mit  Nervenwurzelblockade (nach Reschauer),
sakrale epidurale Infiltration,
Facetteninfiltration, ISG infiltration

Bandscheibendegeneration – nutritive Ursache
als Ursache in Betracht ziehen – nicht nur mechanisch!!
CAVE: Nikotinabusus, ungesunde Ernährung

Cannabinoide – Ergänzung in der modernen
Schmerztherapie bei chronischen Schmerzbildern
durch Beeinflussung des Schlaf, Muskelentspannung
und Distanzierung vom Schmerzgeschehen.
(Zusammenfassung für die praktische Umsetzung
ist gerne bei mir erhältlich : info@waelderdoc.at)

Bergrettungstagung Innsbruck 4.11.2017    (Rudolf R.)
„durch RotKreuzsanitäter angelegte Tornique s
an Extremitäten und Beckengurte kritisch
hinterfragen und überprüfen!“  Tornique nur
bei nicht komprimierbarer arterieller Blutung
UND Beckengurt nur bei „open book“  des
Beckenringes.  Acetabulum- und
Schenkelhalsfrakturen als Ausschluß in
Betracht ziehen!

TGAM Refresher Kurs „Akad.Lehrpraxis“
WS 2017/18, 08.11.17 Innsbruck
Indikation für Knochendichtemessung
und Osteoporosebehandlung:
FRAX – fract.risk assessment tool
(Berechnung der 10Jahres Fraktur
Wahrscheinlichkeit )
Leitlinie:Osteoporose (medix.ch) 

Symposium Fussballmedizin & konservative Sportmedizin 
Pforzheim, 11.11.2017
Ernährung im Leistungssport:
„No pizza, no sugar, no cake!“ 
Nachwuchsarbeit FC Mainz05:
das Ziel ist Verhinderung des Übertraining
durch Optimierung der Erholung
UND
Individualisierung des Trainings auf
jeden einzelnen Spieler!
(offensichtlich beginnt man im Mannschafts-
Sport umzudenken!!)

 

Medizinische APP’s

praktische medizinische App’s:

Antibiotika&Antiinfektiosa
Eko2go
PediHelp
AGN Notfall
DGK Leitlinien
Diagnosia
QX Calculate – Calculators, risk scores
Stroke Scale
Glasgow Coma
AMB Arzneimittelbrief 
Mobile Leitlinien Innere Medizin

Embryotox – Arzneimittelsicherheit
in Gravidität, Stillzeit
MDCalc – alle Formeln, Scores, Risikorechner

NADA Dopinglisten
Orthorad – Röntgenbildgebung

Gestis Gefahrstoffinformation
die Stoffdatenbank enthält Informationen für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen und anderen chemischen Stoffen
gestismobil-de.itrust.de

Studententipps:

Figure1 –  Patientenvorstellungen mit Diskussion
Amboss Wissen für Mediziner – Datenbank