Notärztliches (NAW, Organisation)

Mit Anfang Dezember 2018 werden die NAW s  mit einem neuen
Beatmungsgerät „Weinmann Medumet Stand 2“ ausgerüstet und

als zusätzliche Ausrüstung haben wir ein Videolaryngoskop
zur Verfügung!
Hier nochmals zusammenfassend die verschiedenen
Beatmungsformen zusammengefaßt:

IPPV (Intermittant Positive Pressure Ventilation) –
Notfallbeatmung bei intubierten Pat

  • Volumenkontrolliert
  • Bei Pat ohne Spontanatmung
  • 6-8ml/kg KG (schlechte Pat, adipöse Pat mit 6ml/kg KG rechnen)nach Kapnometrie adaptieren (Zielwert zwischen 30-40mmHg CO2)
  • jeden beatmenden Pat (egal ob endotracheale Intubation oder Larynxtubus gehört relaxiert (für eine bessere Beatmung und weniger Aspiration – kein Pressen, kein Erbrechen)

CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)
druckkontrolliert
Erhöhung des Druckniveaus der Atmung zur Erhöhung der funkt. Residualkapazität

  • Spontan atmender Pat. kann auf eingestelltem Druckniveau atmen
  • PEEP => Druck am Ende der Exspiration (Verhindert das die Bronchiolen kollabieren), und dadurch erleichterte Atmung, bei zunehmender Erschöpfung zusätzlich ASB

CPAP+ ASB (Continuous Positive Airway Pressure + Assistend Spontaneous Breathing)
Siehe oben plus

  • Funktion ASB: druckunterstützt bei zunehmend erschöpfter oder insuffizienter Spontanatmung
  • Unterschied zu CPAP: Unterstützt den spontanen Atemzug des Pat mit vorbestimmten Druck (CAVE Leckage)
  • Bei CPAP Modi vorallem für Pat mit COPD, schlechte Lungen, Pneumonie, Herzinsuffizienz, Lungenödem
  • Bei COPD PEEP bei 5, niedrige Drücke, sp02 >90% anstreben
  • Bei Herzinsuff./Lungenödem PEEP bei 8, sp02 über 94% anspreben
  • Bei alten Leuten Zähne belassen 

CPR (Volumenkontrollierter Reanimationsmodus)

  • volumenkontrollierter Beatmungsmodus bei Reanimation

RSI (Rapid Sequence Induction)

  • bietet die Möglichkeit zur Präoxygenierung vor einer RSI